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Sie studieren Bachelor of Science – Fachrichtung Wirtschaftsinformatik – was macht man da? Es gibt immer drei Monate Studiumsphase, danach arbeitet man drei Monate im Betrieb. Die Studiumsphase besteht ungefähr hälftig aus BWL- und Informatik-Fächern, wobei der Schwerpunkt vielleicht ein wenig mehr auf der BWL liegt.
Fällt Ihnen der Wechsel zwischen Theorie- und Praxisphase schwer? Es ist schon immer eine kurze Umstellung, aber man freut sich eigentlich immer auf beide Phasen. Ist man am Ende der Studiumsphase denkt man sich, dass man gerne wieder in den Betrieb gehen würde, wo man einen geregelten Arbeitstag hat. Wenn man dann wiederum im Betrieb ist, freut man sich auch wieder auf das nächste Semester.
Kann man denn viel von der Theorie mitnehmen in die Praxis? Es gibt nicht zwangsläufig einen Zusammenhang, dass man all das, was man an der Dualen Hochschule lernt, auch für den Betrieb braucht. Vieles lernt man auch unabhängig voneinander.
Was hat PHOENIX für Sie attraktiv gemacht? Ich habe mir in Fürth ein wenig die Firma angeschaut, habe eine Führung gemacht und mir alles erklären lassen. Ich kann nur sagen, dass ich nett aufgenommen wurde.
Was für Erwartungen hatten Sie an Ihr neues Arbeitsleben? Ich dachte, dass der Druck viel höher ist; dass die Leute gleich am Anfang zu viel erwarten. Aber zum Glück war das nicht so. Man glaubt es zwar trotzdem erstmal nicht, aber man erhält schon die Zeit, die man für bestimmte Sachen braucht.
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Wie liefen Ihre bisherigen Praxisphasen im Unternehmen ab? Im Prinzip lernt man die ersten Monate vor allem das Unternehmen kennen, der Einstieg ins Fachspezifische folgt später. Teilweise habe ich dann, als ich in der nächsten Praxisphase wieder in den Betrieb kam, das vorherige Projekt weitergeführt. Manchmal habe ich aber auch einen anderen Pfad eingeschlagen. Das ist beides möglich.
Haben Sie das Gefühl zum Team zu gehören? Ja, denn man arbeitet an Aufgaben, die konkret Sinn machen und gebraucht werden. Und das Arbeitsklima ist angenehm.
Welche Tätigkeit hat Ihnen bisher am meisten Spaß gemacht? Ich musste einmal ein Vertragsverwaltungssystem einrichten. Das fand ich sehr interessant, weil man auch einen Nutzen dahinter sieht und versteht, warum man das macht. Zudem musste ich mir im Prinzip alles, was ich gemacht habe, selbst überlegen.
Haben Sie das Gefühl, im Unternehmen gefördert zu werden und auch Perspektiven zu bekommen? Ja, denn es ist so, dass man eingestellt wird, weil Bedarf da ist. Insofern wird man auch gelenkt, aber natürlich hat man viel Freiheit zu sagen, was man überhaupt nicht mag und wo man gerne hin will. Auf jeden Fall ist es nicht so, dass man irgendwie allein gelassen wird.
Was würden Sie zukünftigen Bewerbern mit auf den Weg geben? Sich vorher den Betrieb anzuschauen, würde ich auf jeden Fall empfehlen. Einfach mal einen Termin mit der Ausbildungsleitung ausmachen schadet ohnehin nicht: nicht nur um das Unternehmen zu sehen, sondern auch damit die Leute merken, dass man sich wirklich interessiert.
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