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„Über den Tellerrand hinaus denken – erwünscht.“
Lesen Sie mehr über Rüdiger Gieringer und seine Tätigkeit als Abteilungsleiter Nationales Controlling.

Interview mit Rüdiger Gieringer

Welche Aufgaben verantwortet man denn als Abteilungsleiter Nationales Controlling?
Zusammengefasst besteht meine Aufgabe im Zusammentragen der einzelnen Daten für den Teilkonzern Deutschland. Das heißt: das Zusammenfassen des Berichtswesens der einzelnen Gesellschaften. Diese werden der Geschäftsführung für Entscheidungsfindungen zur Verfügung gestellt. Zudem entwickelt das Controlling Konzernstandards und berät Führungskräfte.

PHOENIX gilt als Musterbeispiel für Unternehmen, die Leitungspositionen aus den eigenen Reihen besetzen. Was meinen Sie hierzu?
Es gibt viele Beispiele, dass PHOENIX gerne Positionen mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus den eigenen Reihen besetzt, bis in den Bereich des oberen Managements. Ich hatte 1996 mit dem Dualen Studium begonnen und es im Herbst 1999 abgeschlossen. Direkt im Anschluss fing ich in der Internen Revision an, die ich im Rahmen einer Praxisphase kennen gelernt hatte. Das Aufgabenspektrum war sehr breit gestreut und ich konnte viele unterschiedliche Länder und Menschen kennen lernen, vom Lagermitarbeiter bis hin zur Geschäftsführung. So konnte ich mir quasi einen „globalen Eindruck“ von der gesamten PHOENIX verschaffen.

Legt PHOENIX Wert darauf, dass man Zusammenhänge kennen lernt?
Ganz klar – das ist ein wichtiger Aspekt: Man darf und soll über den Tellerrand seines Aufgabengebietes hinaus denken. Nur so kann man sich der Konsequenzen seines Handelns bewusst sein.

Querdenken erlaubt?
Absolut, natürlich innerhalb eines gewissen Rahmens. Wenn man seine Ideen oder Vorschläge entsprechend begründet und fundiert vorträgt, findet man Menschen, die diesen Weg mitgehen.

Welche Bereiche sind Ihnen besonders in Erinnerung geblieben?
Ende 2003 bin ich ins Controlling gewechselt. Hier hat sich für mich ein Kreis geschlossen. Soll heißen, was ich vorher eher global kennen gelernt hatte, habe ich hier vertiefen können. Denn erst mit vertieften Kenntnissen kann man auch etwas bewegen – gerade im operativen Bereich. Dies ist für mich persönlich in jedem Bereich eminent wichtig: Wenn ich dieses Gefühl habe, dann fühle ich mich wohl!

Inwiefern hat Sie PHOENIX auf Ihrem Karriereweg unterstützt?
Ich habe das Management Entwicklungsprogramm der PHOENIX besucht. Dies fand in Zusammenarbeit mit dem Management Zentrum St. Gallen statt und ich empfand es als gleichermaßen interessant wie hilfreich. Da gab es den einen oder anderen Ansatz, den ich für mich übernommen habe, z.B. was die Entwicklung als Führungspersönlichkeit betrifft – und wo ich jetzt aus der Erfahrung sagen kann, dass dies gut bei den Mitarbeitern ankommt.

Welche Stärken hat PHOENIX als Unternehmen und Arbeitgeber?
Als Unternehmen sehe ich die Stärken in den sehr flachen Hierarchien. Das bedeutet, man bekommt nicht nur sehr schnell den Kontakt zu seinem persönlichen Vorgesetzten, sondern durchaus auch eine oder mehrere Stufen höher. In meinem Falle – und im Bereich des Controllings – bestand die Möglichkeit, verschiedene Themen mit dem CFO direkt zu behandeln. Das ist viel angenehmer und motivierender als man dies mitunter von anderen Unternehmen hört.


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