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Wie war Ihr beruflicher Werdegang im Unternehmen? Begonnen habe ich 1988 in Köln als Aushilfe im Lagerbereich. Dem hat sich mein Duales Studium von 1992 bis 1994 angeschlossen. Nach Abschluss wurde ich Assistent der Geschäftsleitung in Köln; parallel war ich dort in der Lagerleitung. Im Jahr 2001 bin ich als Betriebsleiter nach Oldenburg gewechselt. Und im Juli 2003 bot sich mir die Chance, als Group Logistics Director in Österreich tätig zu sein. Dort bin ich nach wie vor.
Was hat Sie zum Schritt nach Österreich bewogen? Ich war schon immer bestrebt, auf der Karriereleiter voranzukommen. Ursprünglich hatte ich geplant die gleiche Position in Polen anzunehmen. Überraschend kam im Juli 2003 die Anfrage nach Österreich zu gehen, einen Tag später bin ich nach Wien geflogen und zwei Tage danach habe ich angefangen. Es war eine Herausforderung, aber genau das war so reizvoll: man erweitert seinen Horizont sehr stark.
Was umfasst die Tätigkeit eines Group Logistics Directors? Weit mehr als die reine Logistik; die Geschäftsführung: d.h. den Jahresabschluss im Finanzbereich, die komplette Verwaltung - Kreditoren, Debitoren, alles was dazugehört. Hinzu kommen Aufgaben im Bereich Sales. Als Geschäftsführer spricht man hier auch mit Kammern, Vereinigungen und Vertretern der Politik.
Welche Eigenschaften benötigt man als Group Logistics Director? Wichtig ist Erfahrung. Man sollte schon einige Jahre im Großhandel im Pharmabereich tätig gewesen sein. Die Anforderungen sind mit anderen Branchen nicht vergleichbar: Ein Kundenauftrag muss innerhalb von 15-20 Minuten erstellt und versandfertig sein. Personaleinsatzplanung ist da ein ganz wichtiger Punkt, aber auch die Technik.
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Haben Sie mehr vom theoretischen oder vom praktischen Teil Ihres Dualen Studium profitiert? Beides war eine sehr gute Ergänzung. Hinzu kommt, dass man bei PHOENIX während des Dualen Studiums sehr gut betreut und unterstützt wird, weil alles eng verzahnt abläuft. Man konnte Fragestellungen aus dem Unternehmen als eine Art Projekt an der Dualen Hochschule bearbeiten. So wurde man sehr gut auf seine Tätigkeit vorbereitet.
Zeigt PHOENIX frühzeitig Perspektiven auf? Auf jeden Fall, ja. Im Vergleich war PHOENIX eines der Unternehmen, das einen am besten unterstützt hat. Nur ein Beispiel: Kommilitonen aus anderen Handelsunternehmen wurden in der Praxisphase einfach in den Verkauf „gesteckt“. Da war es ganz klar, die kommen später in den Verkauf und müssen zusehen, ob und wie sie sich weiterentwickeln. Das ist bei PHOENIX anders.
Welche Empfehlung würden Sie Interessenten für ein Duales Studium geben? Vom Praxisbezug her ist es meiner Meinung nach einer der besten Studiengänge, die man machen kann. Besser noch als bei der FH, wo es auch Praxisbezug gibt. Man sollte sich vorher über seine Möglichkeiten in der Firma informieren und gezielt ehemalige Studenten fragen. Ich kann nur bestätigen, dass es von Anfang an Intention bei PHOENIX ist, seinen Führungsnachwuchs gerade im betrieblichen Bereich aufzubauen.
Was war Ihr ganz persönliches Highlight bei PHOENIX? Mein Highlight ist eigentlich mehr eine generelle Erfahrung: Dass ein sehr guter und naher Bezug zur Führungsetage existiert. Zusätzlich zur intensiven Kommunikation selbst zum Vorstand ist immer ein Ansprechpartner da, zu dem man den direkten Kontakt suchen und aufbauen kann. Das ist ein klarer Unterschied zu anderen Firmen, wo alles relativ anonym abläuft. Offenheit und kurze Wege sind sicherlich ein starkes Charakteristikum der PHOENIX.
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